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Plattdeutsch im Torhaus

Ein Plattdeutsch-Kurs von Herrn Dr. Klaus-Werner Kahl hat mit neun Teilnehmern hat im April im Torhaus begonnen. Wir wünschen viel Erfolg.

Über 220 plattdeutsche Strassennamen

Im Stadtgebiet von Münster gibt es über 220 Strassennamen plattdeutschen Ursprungs. Das Vermessungs- und Katasteramt hat sie jetzt auf einer neuen Internetseite zusammengefasst.
 

Ehr is Twang gnog

"Ehre ist Zwang genug"
Dies ist eine Inschrift aus dem Krameramtshaus. Dieses Haus wurde 1589 erbaut und diente bis zum Ende des 17.Jahrhunderts den münsterischen Kaufleuten als Versammlungs- und Festhaus.

Terbruoken Idylle?

Die Amokfahrt im April ist wohl jedem in Münster sehr nahe gegangen. In diesen Zusammenhang erreichte uns ein Beitrag von Michael Gebhard, den wir als Organisator der plattdeutschen Gottesdienste in der Apostelkirche kennen:

Terbruoken Idylle?

Et was een warmen Saterdaog,
de iärste in den Prill‘;
de Sunne lachde wat se maog,
keen Vuogel schwieget still.

An Naomiddaog gaohn Jung un Wicht
in Mönster fin spazeern,
drinkt Koffie, iät een kleen Gericht
un daon sik amüseern.

An Kiepenkiärl in Sunnenschien
sitt se an Spiekerhoff;
wat döcht et friädlick un so fin.
Dat geiht in Schüern baoll groff.

Eh een dat rechte seihen kann,
eh een dat recht gewaohr,
brengt so een ratz malade Mann
viel‘ Liäwen in Gefaohr.

De kranke Kiärl stüert meddenmang
sin Waogen in den Tropp!
Twee daut, viel üm’t Gesundsin bang!
He scheit sik in den Kopp!

O, laiwe Hiärr, is’t nu vüörbi
met ‘t Mönsterschke Idyll?
Van Truern bliäwt tokömst nich fri
de Siäw‘nde in den Prill.

Viel van de, de sik wichtig döcht,
giäw sik een Stiäll-Di-in;
nu, wuo de Kind in Pütte leggt.
Hett dat nao sinen Sinn?

Seih ick nu ’n Kiärl met Rüggenkuorw,
ümkränzt van Bloom un Kärs,
bliäwt in den Hals mi ’t Guottes-Luow,
äs man’g an Ao un Wärs‘.

O laiwe Guott giff us de Kracht,
dat Daon to akzepteern!
Haoll us ut Truer-Daudesnacht!
Laot us nich resigneern!

Wat Du us nu weer wiesen wißt,
Hiärr, met dit Attentat?!
Giff, dat wi nao ‘ne wisse Frist,
weer kuem’n up rechten Patt.

Help den, de een verluoen hefft,
niem Di de Sieken an,
un, wenn et guet füör Din Geschäft,
v‘licht auk ’n maladen Mann!

Michael Gerhard, 09.04.2018

Ehrung für Elisabeth Georges 

Rottendorf Preis

Elisabeth Georges aus Hiltrup erhält den Rottendorf-Preis 2018!
Sie  hat sich im Ehrenamt als Schauspielerin, Pädagogin, Rezitatorin, Hörspielsprecherin und Spartenleiterin am Theater Münster in außergewöhnlich hohem Maße um die Pflege und den Erhalt der niederdeutschen Sprache und Kultur verdient gemacht.
Aus diesem Grunde hat das Kuratorium der Rottendorf-Stiftung auf Vorschlag des Westfälischen Heimatbundes der derzeitigen Vorsitzenden der Niederdeutschen Bühne am Theater Münster den Rottendorf-Preis für das Jahr 2018 zuerkannt.
Die Auszeichnung wird Elisabeth Georges am 11. Oktober im festlichen Rahmen auf Haus Nottbeck verliehen. Am Samstagabend wurde nach der letzten Vorstellung des diesjährigen niederdeutschen Stückes „Dat Geld ligg up de Bank“ die engagierte Künstlerin auf offener Bühne durch den General-Intendanten Dr. Ulrich Peters und als Vertreter der Stiftung durch Hans-Peter Boer (ehem. Kulturdezernent i.Reg.Bez. Münster) mit der freudigen Botschaft überrascht. Der Beifall des Publikums war überaus herzlich.
Der Rottendorf-Preis wird seit 1963 von der in Ennigerloh beheimateten Stiftung alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Pflege und den Erhalt der Niederdeutschen Sprache verdient gemacht haben. Er gilt als wichtigste Förder-Auszeichnung dieser Art in Westfalen.

„Auk van us van Hiärten en Kumpelment!“


Platt inne Stadt



Bank Ecke Schillerstrasse / Ewaldistrasse


Riemsel-Brett am Hof Rölver